AUS'GSTECKT IS' IN UNSEREM ALTSTADTHEURIGERN von Donnerstag, den 16.April bis Mittwoch, den 6.Mai 2015 Täglich ab 17 Uhr, Montags ist unser Ruhetag.


RESERVIERUNGEN BITTE
telefonisch unter:
0664 1324749 (Beate)
0664 3019042 (Norbert )
oder ein Email an wein@hornyxstock.at

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Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen !

Plus life can be a gestalt in time

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Diese, in ihrem Kern doch ewig räselhafte, berührend, wärmende Idee von Abraham Maslow, begleitet nun schon gute fünfundzwanzig Jahre meine Gegenwart. Und nun auch die, mit Wein, mit Tieren und Musik. Vielleicht wird dieser Satz auch für alle jene zum Begleiter, die sich entschließen, an dem von uns in diesen Wochen aufgetischten Wort und Klanggerichten ein wenig oder mehr zu naschen. Zwischenzeitlich ist Spätherbst eingezogen. Noch ist das Jahr nicht um. Der Winter wird wohl doch noch kommen. Die Reben schweigen bald wie gewohnt. Manches zeigt Schönheit erst knapp vor seinem Ende. Es war ein Jahr der kleinen Schritte. Brutal, in grobe Blöcke vorgestapft durch Hitze, Kälte, Wasser, Finsternis, dem kargen Licht als Overtüre und großer Dürre in der Mitte. Ein Jahr, ganz ohne einen leicht gespannten Bogen. Erbittert und martialisch in gewisser Weise. Der Ausklang aber scheint viel sanftes Glück und schillernd bunte Fügungen bereit zuhalten. Bald sehen wir, ob unsere Weine das Geschehen auch so verstehen. Sie dürften vielversprechend eigenwillig werden. Nicht ganz so überraschend.

  MARK TEMPLETON - JEALOUS HEART

Plus Sie sind am Weg zu uns: 11 Arten der Erleuchtung

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Kunst ist edel, weil sie sucht und genau ist und uns dergestalt gleichermaßen Glück, Erkenntnis und Leichtigkeit schenkt, wie sie uns seelische, geistige und körperliche Aufmerksamkeit, Arbeit und Engagement abfordert. So ist es auch mit der richtig verstandenen Winzerei. Und Vieles von dem, was ohne unser Zutun geschieht, bleibt rätselhaft und unplanbar genau. Weil es ein Teil des Lebendigen außerhalb unseres Lebens und Denkens ist, so wie das Leben der Tiere, Pflanzen und der vermeintlich unbelebten Materie, deren Gesetze und Gesetzesverweigerungen uns nach wie vor weitgehend unbekannt sind. Und vielleicht auch unbekannt bleiben, weil es ein Gesetz des Lebendingen sein könnte, sich auch untereinander durch eigene Sprachen abzugrenzen. Vielleicht. Oder auch nicht. Kunst-Wein-Esel lassen die mikroskopischen Schwingungen der Welt zu surfbaren Wellen anwachsen, die uns das Wasser der vielfachen Erleuchtung reichen, im Wasserschlangenjahr, versteht sich ja von selbst.
Unser Fotokunstprojekt mit dem Titel "11 Arten der Erleuchtung" , dass gemeinsam mit einer Wiener Kunstfotografin innerhalb der nächsten Monate realisiert wird, möchte Ihnen diese Welle näherbringen. Strahlende Morgen, blaufrische Luft, Höfe im Licht, Herzen in Dämmerlicht, am Weg in den Morgen oder ins Dunkel.
Fragen wir doch Tim Hecker und Daniel Lopatin und ihren "Instrumental Tourist" um Rat bevor wir den Weg zu wirklicher Erleuchtung antreten.

  TIM HECKER & DANIEL LOPATIN UPTOWN PSYCHEDELIA UND ES WIRD LANGSAM HELLER

Plus Nicht nur draussen bläst uns starker Wind entgegen

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Vieles in unserer Gesellschaft scheint sich derzeit zu einem unausweichlichen Höhepunkt, zu einer Art Enttarnung hin zu bewegen. So auch im Bereich der Landwirtschaft, einem Schlüsselbereich der Zukunftsgestaltung jeder Gesellschaft, auch wenn sie sich nicht als Agrargesellschaft definiert. Hinter amtlichen Kulissen läuft ein beispielloser Angriff gegen fortschrittlich denkende, biologisch wirtschaftende LandwirtInnen und im Besondern gegen die gewachsene Bioweinszene. Ziel der Attacke unter dem Deckmantel der Standardisierung und Verbrauchersicherheit ist die schrittweise Entmündigung und Versklavung der LandwirtInnen zu Gunsten einiger weniger, weltweit agierender Agrochemiekonzerne, die bereits jetzt die Europäische Gesetzgebung im Sinne ihrer ökonomischen Interessen maßgeblichst gestalten. Die um vieles breitenwirksameren Diskussionen über das durch Pestizide verursachte Bienensterben oder das irrwitzige Vorhaben, alte, durch genetische und geschmackliche Vielfalt ausgezeichnete Gemüsesorten vom kommerziellen Anbau EU-weit auszuschliessen, sind nur ein Streiflicht auf die aktuellen Geschehnisse, von denen die meisten aufgrund ihres komplexen und wenig griffigen Charakters nicht das Licht der medialen Welt erblicken, aber trotzdem verheerende Folgen für die Biolandwirtschaft, die KonsumentInnen und unsere ökologische Zukunft im allgemeinen haben werden. Was die geplante EU Saatgutverordnung betrifft, können wir zwar von Teilerfolgen sprechen, in anderen Bereichen ist die Lage jedoch gar nicht in der Waage. Dies gilt Besonderen für den sensiblen Ökoweinbau. Es sei denn, wir steuern gegen, solange dies ohne einer echten Agrarrevolution noch möglich ist. Ich möchte Ihnen einige dieser Sachverhalte bald in einem gesonderen Aufsatz nahebringen.

  BESSER ÜBERLASSEN WIR DAZU DJ KOZE UND DIRK VON LOWTZOW DAS LETZTE WORT